„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“
Offenbarung 21,5
Eine Tagung der Schweizerischen Evangelischen Pfarrgemeinschaft
für PfarrerInnen, SozialdiakonInnen, Theologiestudierende und ihre EhepartnerInnen.
Anmeldeschluss: 18. Februar 2026
Bitte benützen Sie für die Anmeldung das nebenstehende Formular. Bei Unklarheiten die Anmeldung betreffend, können Sie sich in Verbindung setzen mit Daniel Wieland, Strelaweg 3, 7000 Chur; 076 683 19 58; d7wieland@gmail.com
Peter Zimmerling, Dr. theol., ist evangelischer Professor em. für Praktische Theologie an der Universität Leipzig. Domherr zu Meissen seit 2009.
Seine Forschungsschwerpunkte sind Seelsorge, insbesondere die Wiederentdeckung der Beiche, evangelische Spiritualität, christliche Mystik, charismatische Bewegungen und Dietrich Bonhoeffer.
Thema
Im Seminar wollen wir uns ausgewählte Titel, Bilder und Geschichten über Jesus als Seelsorger vor Augen führen. Mit dem Bild vom Guten Hirten beginnt die christliche Kunstgeschichte. Der Titel Freund stammt aus dem Johannesevangelium und hat in der Mystik das Verständnis der Seelsorge Jesu beeinflusst.
Vor allem die Seelsorgeschichten aus den Evangelien haben das, was christliche Seelsorge ist, durch die Zeiten tiefgreifend geprägt. Dazu gehören auch die Geschichten, die zeigen, wie Jesus mit Seelsorgerinnen und Seelsorgern umgegangen ist: mit ihrem Versagen und ihrer Mitlosigkeit gleichermaßen.
Jesu Seelsorge eignet sich zwar nicht als Blaupause für seelsorgliches Handeln heute. Aber sie vergewissert uns der uneingeschränkten Zuwendung Jesu. Weil er ein Liebhaber der Menschen ist, sind sie ihm nicht egal, sondern wirbt er um sie und kümmert sich um sie. Genauso zeigt Jesu Seelsorge, dass zur Seelsorge eine widerständige Kraft gehört, die den Kampf gegen die Mächte des Todes und der Verzweiflung nicht scheut.
8. März
Eintreffen und Zimmerbezug bis 17.45 Uhr
18 Uhr: Abendessen
19.30 - 21 Uhr: "Jesus, der Seelsorger ohne Methode". Im ersten Referat geht es darum zu zeigen, dass die Seelsorge Jesu individuell, vielfältig und paradox war. Außerdem wollen wir darüber nachdenken, inwiefern sich die Seelsorge Jesu als Blaupause für seelsorgliches Handeln heute eignet.
9. März
8 Uhr: Morgenessen
9 Uhr: Bibellese in Gruppen (Lukas 10,1-12.17.20)
10 Uhr: "Bilder und Titel für Jesus als Seelsorger." Anhand der Evangelien soll untersucht werden, wie die Bilder vom Guten Hirten und von der Henne, die Titel des Heilands, des Meisters und des Freundes für Jesus als Seelsorger zu verstehen sind.
12 Uhr: Mittagessen
16 Uhr: "Der Raum der Seelsorge Jesu: Konturen." In diesem Referat geht es darum, Konturen der Seelsorge Jesu wie die Entdeckung der Würde des Einzelnen, die Ausrichtung auf die Menschen am Rande, die Einübung in die Nachfolge und die Bedeutung der Ewigkeit etc. herauszuarbeiten.
18 Uhr: Abendessen
19.30 - 21 Uhr: Gemeinschaftsabend
10. März
8 Uhr: Morgenessen
9 Uhr: Bibellese in Gruppen (Johannes 21,.1-19)
10 Uhr: "Was wir heute von der Seelsorge Jesu lernen können". Anhand von zehn Thesen soll zum Abschluss eine Art Resümee aus dem seelsorglichen Handeln für die Seelsorge heute gezogen werden.
12 Uhr: Mittagessen und Abreise
Kost und Logis
Im Vortragssaal steht kein Mineralwasser bereit. Bitte eine Trinkflasche mitnehmen.
Mehr zum Haus und Standort:
https://maps.app.goo.gl/syQj68xEnGQP9nB9A
Tagungspreis
CHF 150.- (für Ehepaare CHF 200.-)
Prof. Peter Wick, Bochum: Die Körpertheologie des Paulus. Die Theologie vom Kopf auf die Füsse stellen
Referate
1. Paulus und Gen 1: Der Mensch als verkörpertes und lebendiges Ebenbild von Gott. Der Mensch in seinen Grenzen.
2. Paulus rezipiert Gen 2,7: aus Erde geformte, vom Geist Gottes belebt, mit selbstwirksamer Lebenskraft
3. Der Körper als das Gefäß für den Geist Gottes auf Erden und Projektionsfläche für Christus.
4. Paulus und die Verbindung des Evangeliums mit seinem Körper
5. Körperliche Impulse für die paulinische Soteriologie, Eschatologie, Ekklesiologie und Ethik.
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